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02.05.2016 by Tesla3.de

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Das Model 3 von Tesla Motors wurde innerhalb der ersten Wochen nach der Vorstellung am 31.3.2016 von Interessenten bereits über 400.000 Mal – gegen eine Anzahlung von 1000 Dollar bzw. Euro – vorbestellt und hat seitdem die Diskussion bezüglich der Nachfrage von Elektroautos neu angefacht.
Je nach Quelle würden sich heute bereits 70 bis 80 % der Neuwagenkäufer in Deutschland gerne für ein elektrisch angetriebenes Auto entscheiden. Oft scheitert es – neben dem momentan noch im Vergleich zu einem Verbrenner der gleichen Fahrzeugklasse meist höheren Anschaffungspreis – an der Reichweite und der verfügbaren Lade-Infrastruktur.

Tesla macht Elektroautos salonfähig

Diese Probleme hat Tesla bereits gelöst, denn die größten angebotenen Akkus bei den verfügbaren Modellen S und X haben eine Reichweite von mehr als 400 km unter realen Bedingungen und an dem engmaschigen Supercharger-Netzwerk kann man auf längeren Strecken schnell und bequem aufladen.
Nur der Preis war bisher ein Argument gegen die Fahrzeuge von Tesla und genau hier tritt der Elektro-Pionier mit dem Model 3 in der Mittelklasse gegen BMWs 3er, die Mercedes C-Klasse und den Audi A4 an, angesichts der bis heute getätigten Vorbestellungen ganz offenbar mit einer nie dagewesenen Resonanz seitens der potentiellen Kunden.

Diese Woche sind neue Fotos vom Prototypen des Model 3 aufgetaucht, die bei einem Shooting in Marin Headlands bei San Francisco entstanden sind:

Model 3 Prototyp mit der Golden Gate Brücke von vorne

Der silberne Prototyp des Model 3 in den Marin Headlands bei San Francisco

Model 3 Prototyp mit der Golden Gate Brücke von hinten

Das Model 3 wirkt mit den harmonischen Linien wie eine Visualisierung, es ist aber der reale Prototyp

Man kann auf den Bildern gut das klassische Design des Model 3 sehen, das von der Linienführung ein wenig an Porsche und Aston Martin erinnert, aber sowohl bei der Frontpartie als auch bei den Heckleuchten eigene Wege geht und damit unverkennbar ein Tesla bleibt.

Wer mehr zur Formensprache, Linienführung und den Proportionen des Model 3 wissen möchte, dem empfehle ich die vorgestern veröffentlichte Analyse von Christoph Reichelt, dessen geschultes Auge einige Details gesehen hat, die einem Laien auf den ersten Blick garantiert nicht auffallen: http://autoauge.blogspot.de

So ist etwa der Fugenverlauf der Kofferraum-Klappe aktuell so gestaltet, dass er den Schwung der Seitenlinie linear fortsetzt.

Was passt alles in den Kofferraum?

Das Thema Kofferraum wird schon seit der Vorstellung Ende März heiß diskutiert, denn in den ersten Videos wirkte die Klappe kleiner als sie tatsächlich ist. Zudem ist die Querstrebe aus gutem Grund relativ weit hinten am Fahrzeug angebracht, denn so wird genügend Kopffreiheit auf den hinteren Sitzplätzen gewährleistet, ohne den cW-Wert des Model 3 zu verschlechtern.
Trotzdem hat der Tesla-CEO Elon Musk sich die Kritik zu Herzen genommen und bereits Anfang April angekündigt, dass die Ladeöffnung noch überarbeitet wird.

Kofferraum Öffnung des Model 3 Prototyp

Die Öffnung des Kofferraums ist bereits jetzt nicht gerade klein

Inwiefern sich die nachträgliche Anpassung auf die harmonische Linienführung auswirken wird, das bleibt spannend. Da offenbar aktuell die Umformwerkzeuge für die Heckklappe verändert werden, gilt es als gesichert, dass Tesla hier Wort hält und alles rausholt was technisch möglich ist.
Im Kofferraum des Model 3 lassen sich aber auch ohne diese Überarbeitung problemlos Surfbrett und Fahrrad verstauen, die Sitze sind zudem umklappbar – es ist also gemessen an der Fahrzeuggröße reichlich Platz vorhanden.

Beschleunigungswerte nahe am freien Fall

Eine weitere spannende Neuigkeit ist die gestern von Elon Musk auf Twitter offiziell bestätigte "Ludicrous"-Option, die darauf abzielt die Beschleunigungswerte des Model 3 in Richtung eines Supersportwagen zu optimieren, beim Model S etwa auf unter 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Tesla Model S Ludicrous Speed Update

Die Ludicrous-Beschleunigungsoption kann im Menu der Benutzeroberfläche ausgewählt werden

Ob diese Option für die Zielgruppe des Model 3 tatsächlich relevant ist, da kann man verschiedener Meinung sein. Aber sie wird auch dem Model 3 wieder viel Aufmerksamkeit bescheren und für den einen oder anderen ist es definitiv einen Aufpreis wert an der Ampel selbst einen hochgezüchteten Lamborghini-Verbrenner stehen zu lassen.

Wie ist eure Meinung? Hinterlasst mir doch einen Kommentar unter diesem Blogeintrag, das geht auch als Gast.

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