„Im Grunde ist es kostenloses, lebenslanges Langstrecken-Fahren, für immer.“

Elon Musk, CEO Tesla Motors 2015

Eines der Alleinstellungsmerkmale von Tesla-Fahrzeugen ist das Supercharger-Netzwerk. Es handelt sich dabei um ein engmaschiges Netz von Schnellladestationen, das ständig erweitert und ausgebaut wird.
Der primäre Zweck dieser Ladestationen besteht darin den Tesla-Besitzern zu ermöglichen auf einfache und zeitsparende Art und Weise Langstreckenfahrten mit ihrem Elektroauto durchzuführen.

  1. Das kostenlose Tesla-Supercharger-Netzwerk
  2. Laden am Supercharger, so funktioniert es
  3. Destination Charging - Laden am Zielort

Das kostenlose Tesla-Supercharger-Netzwerk

Für Besitzer der aktuellen Tesla-Modelle S und X ist die Nutzung dieser firmeneigenen Schnellladestationen kostenlos, schnell und simpel. Man parkt sein Fahrzeug, steckt das Stromkabel in die sich automatisch öffnende Ladebuchse am Fahrzeug und kann 25 Minuten später mit einer zugeladenen Reichweite von mehreren hundert Kilometern weiter fahren.

Supercharger an einer amerikanischen Autobahnraststätte

Der Wert dieses weltweiten Supercharger-Netzwerkes ist angesichts der vielen Standards und Bezahlmethoden bei den anderen Ladenetzen nicht hoch genug einzuschätzen. Zudem wird das Netz sehr gut gewartet, Ausfälle kommen so gut wie nicht vor und sind dann auch nur von kurzer Dauer, ganz im Gegensatz zu so manch anderer halbherzig gepflegter Ladeinfrastruktur.

Die Standorte befinden sich meist an Autobahn-Rastplätzen und es ist i.d.R. die Möglichkeit gegeben etwas zu Essen, einen Kaffee zu trinken oder anderen Grundbedürfnissen nachzugehen. Oft ist das Fahrzeug bereits nach 20-30 Minuten Aufenthalt am Supercharger wieder soweit aufgeladen, dass man seine Fahrt fortsetzen kann.

Laden am Supercharger, so funktioniert es

So schnell geht das Aufladen

Die Nutzung der Supercharger ist nur dann nötig, wenn man Langstrecken >400km fährt, die mit einer Akkuladung nicht zu bewältigen sind.

Der Ladevorgang selbst ist so einfach, wie man es sich nur vorstellen kann und besteht aus den folgenden drei Schritten:

Man muss sich an den Superchargern weder umständlich authentifizieren, noch irgendetwas für das Aufladen bezahlen. Mit dem Ein- und Ausstecken des Kabels ist es getan, dazwischen kann man nette Gespräche mit Gleichgesinnten oder Interessenten führen.

Zukünftig wäre denkbar, dass ein Roboter das Ladekabel automatisch ansteckt oder dass das Fahrzeug durch Induktionsplatten am Boden geladen wird.


Durch die Blinkfrequenz des Leuchtrings wird der aktuelle Ladestand angezeigt

Für das Tesla Model 3 ist bisher noch nicht entschieden wie die Nutzung der Supercharger geregelt wird.

Denkbar wäre ein Flatrate-Modell, das nach einmaliger Zahlung eine lebenslange kostenlose Nutzung der Ladestationen erlaubt. Alternativ könnte je Ladevorgang abgerechnet werden, da sich das Fahrzeug sowieso automatisch am Supercharger authentifiziert und somit die Nutzung für Tesla auch ohne technische Erweiterungen bereits nachvollziehbar ist. Diese Variante ist jedoch eher unwahrscheinlich, weil es zusätzlichen Aufwand für die Abrechnung verursachen würde und Wenignutzer so kaum zum weiteren Ausbau der Infrastruktur beitragen.

Destination Charging - Laden am Zielort

Bequemes Laden an Hotels, Restaurants und in Einkaufszentren.

Beim sogenannten Destination Charging handelt es sich im Grunde um Ladestationen an Zielorten wie etwa Hotels, Restaurants oder Einkaufszentren. Diese sind nicht ganz so schnell wie die Supercharger und eher dafür ausgelegt das Fahrzeug während des Aufenthalts an diesen Zielen wieder aufzuladen.

Tesla kooperiert mit den Unternehmen, um dort das Laden genauso einfach wie zu Hause am eigenen Stellplatz zu machen. Das Aufladen ist auch an diesen Ladeanschlüssen kostenlos und ermöglicht es anschließend eine Langstrecke mit weniger Ladestopps zurück zu legen.

Weiterlesen: Ausbau des Supercharger-Ladenetzwerks


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