„Wenn ich mich für Subventionen interessiert hätte, dann wäre ich in die Öl- oder Gas-Industrie eingestiegen.“

Elon Musk, CEO Tesla Motors 2015

Bei der Gigafabrik handelt es sich um Teslas ambitioniertestes Projekt abseits der Fahrzeugfertigung, welches in Kooperation mit Panasonic entsteht.

Hier wird gerade im US-Bundesstaat Nevada nicht weniger als das größte Produktionsgebäude der Welt zur Herstellung von Akkus für das Mittelklassefahrzeug Tesla Model 3 gebaut.

Nevada setzte sich in Konkurrenz zu anderen Bundesstaaten durch und fördert das Projekt mit insgesamt 1,9 Milliarden US Dollar an Steuervergünstigungen über 30 Jahre, bei einem Investitionsvolumen von etwa 5 Milliarden Euro.

Die Fabrik soll vollständig über eigene Solar- und Windkraftanlagen mit Energie versorgt werden, die Rohstoffversorgung mit Lithium aus Nordmexiko wurde bereits vertraglich gesichert.

Tesla 3 Gigafactory Nevada Blueprint

So soll sie eines Tages aussehen, die Gigafactory von Tesla

Tesla verspricht sich vom Bau der Anlage die Erreichung folgender Ziele:

Von Kritikern wird hingegen bezweifelt, dass sich Kostenvorteile in dieser Größenordnung realisieren lassen, zudem wird darauf hingewiesen, dass das Potential für Skaleneffekte durch die Größe der Fertigung bereits ausgeschöpft wäre.

Die Entwicklung der Akku-Kosten in den letzten Jahren spricht allerdings für Tesla, denn bereits 2016 wurde ein Preisniveau erreicht, das erst für nach 2020 vorhergesagt wurde. Zudem ergeben sich Kostenvorteile, da von der Rohstoffbearbeitung über die Zellproduktion bis hin zur Konfektionierung und dem Test der Akkupacks alles in der Gigafactory Hand in Hand geht.

Überschüssige Kapazitäten, die nicht für die Fahrzeugfertigung benötigt werden, sollen als Energiespeicher (den sog. "Powerwalls") an Besitzer von Solaranlagen verkauft werden:

Tesla 3 Powerwall

Solarbatterie für Privathaushalte an der Außenwand montiert

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