Varianten

• Das Model 3 wird in drei Varianten angeboten: Standard Plus, Long Range und Performance
• Hauptunterschiede sind die Akkugröße, die Motoren, die Felgen, das Zubehör und vor allem der Preis

Die Basisvariante des Model 3 mit kleinem Akku heißt „Standard Plus“, das Allrad-Model mit großem Akku „Long Range“ und die sportliche Variante „Performance“. Zwischenzeitlich gab es auch ein Model 3 mit großem Akku und Hinterrad-Antrieb, das sogenannte „Model 3 Long Range RWD“, das aber nicht mehr offiziell angeboten wird.

Standard Plus

Das Model 3 „Standard Plus“ kostet aktuell knapp 44.000 Euro
Fünf Farben stehen zur Wahl

Das Model 3 „Standard Plus“ hat einen Akku mit einer Kapazität von ca. 55 kWh, der bei einem realitätsnahen Verbrauch (gemäß amerikanischem EPA-Zyklus) von 14,3 kWh pro 100 Kilometer eine Reichweite von 385 Kilometern ermöglicht.
Als Farben stehen weiß metallic, schwarz. dunkelgrau metallic (midnight silver), blau metallic und rot metallic zur Auswahl. Die weiße Lackierung ist im Kaufpreis inklusive und auch sehr beliebt bei den Model-3-Käufern, während für die anderen Farben zwischen 1.050 und 2.100 Euro Aufpreis einzuplanen sind.
Für 1.600 Euro kann man statt der aerodynamischen 18-Zoll-Felgen noch die etwas schöneren 19-Zoll-Sportfelgen wählen, die auch auf dem Bild der Long-Range-Variante zu sehen sind. Wer möchte, der kann für weitere 2.050 Euro einen Satz Winterreifen dazu bestellen.

Schwarz oder weiß, das ist hier die Frage

Beim Innenraum kann man sich zwischen schwarzem Kunstleder und Dekor mit einer edel wirkenden Holzleiste entscheiden sowie weißem Kunstleder und Dekor, das pflegeleichter sein soll, allerdings mit einer etwas weniger wertigen, weißen Kunststoffleiste versehen ist. Die Abdeckungen der vorderen Mittelkonsole sind mit einem Klavierlack-Imitat überzogen, das leider recht empfindlich ist, aber gut aussieht.

Zu guter Letzt muss man sich entscheiden, ob man zum einfachen Autopiloten noch das Paket für autonomes Fahren (Full Self Driving) dazu bucht. Von der Hardware sind alle Model 3 bereits darauf vorbereitet, die entsprechende Software lässt sich daher auch später dazu buchen, wenn man unsicher ist. Aktuell sind die zusätzlichen Features für die meisten Kunden noch nicht den Aufpreis von 6.300 Euro wert, das kann sich aber jederzeit ändern.

Long Range

Das Model 3 „Long Range“ mit blauer Lackierung und 19-Zoll-Felgen kommt auf ca. 56.500 Euro

Die Variante „Long Range“ bietet alles, was auch der kleine Bruder „Standard Range Plus“ kann, hat aber einen größeren Akku und zusätzlich einen Frontmotor, was eine bessere Beschleunigung und den Allradbetrieb ermöglicht. Aufgrund des 75 kWh großen Akku und des EPA-Normverbrauch von 15 kWh ist eine Reichweite von 500 Kilometern realistisch erreichbar, zumindest abseits der Autobahnen.

Performance

Das Performance-Modell startet in roter Farbe bei ungefähr 62.000 Euro

Die Performance-Variante des Model 3, die wiederum alle technischen Daten des Long-Range-Modells erbt, wartet mit einigen exklusiven Extras auf, die letztendlich Geschmackssache sind, denn der eine Nutzer wird sie lieben, den anderen stört es möglicherweise sogar.

Dazu gehören:
– die 20-Zoll-Felgen
– eine dazu passende Sportbereifung
– die Performance-Bremsanlage
– die rot lackierten Bremssättel
– ein Echtcarbon-Spoiler
– das dezent tiefergelegte Sportfahrwerk
– Leichtmetallpedale
– der Track-Modus für die Rennstrecke
– eine gesteigerte Höchstgeschwindigkeit

Sowie – für die meisten Käufer am meisten relevant – die brachiale Beschleunigung von 3,4 Sekunden auf 100 km/h. Wer diese Extras zu schätzen weiss, der bekommt für einen, gegenüber dem Long-Range-Modell recht moderaten, Aufpreis eine rennstreckentaugliche Familien-Limousine mit Beschleunigungswerten eines Supersportwagen. Nicht umsonst wird diesem Model 3 die „Demokratisierung der Leistung“ im Automobilbereich zugeschrieben, denn eine vergleichbare Preis/Leistung sucht man auch bei Fahrzeugen mit anderen Antriebskonzepten vergeblich. Der Aufpreis zur Basisvariante ist allerdings erheblich, von daher muss man sich genau überlegen, ob man die gebotene Zusatzleistung bei Performance und Reichweite tatsächlich im Alltag benötigt.